Störstoffe in der Biotonne - Aus Plastik wird nie Kompost! Februar 2018

09.02.2018 von Karin Rauner Störstoffe in der Biotonne - Aus Plastik wird nie Kompost!

Das getrennte Sammeln von kompostierbaren Küchenabfällen ist nach wie vor ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz, denn aus Biomüll wird wertvoller Humus gewonnen.

Nicht kompostierbare Stoffe, sogenannte Störstoffe in der Biotonne – wie zum Beispiel Plastiktüten – werden jedoch zunehmend zu einem Problem. Die Störstoffe müssen an den Kompostanlagen unter großem Aufwand per Hand aus dem Biomüll entfernt werden. Dieser Aufwand verursacht hohe Kosten, die letztlich über die Müllgebühren mitfinanziert werden müssen.

Durch die Verwendung von Papiertüten bei der Befüllung der Biotonne kann dieses Problem vermieden werden.

Aufgrund der Zunahme von Störstoffen in der Biotonne wird der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb im Frühling 2018 eine verstärkte Qualitätskontrolle der Behälter auf Störstoffe durchführen.

Befinden sich Störstoffe in der Biotonne wird der Benutzer einen Hinweis und Informationen über die richtige Benutzung der Biotonne erhalten. Die Tonne wird bei der nächsten Leerung nochmals kontrolliert, sollten sich hier wieder Störstoffe im Behälter befinden, wird diese vom Müllfahrzeug nicht geleert werden.

Ist die Biotonne nicht geleert worden, haben die Haushalte zwei Möglichkeiten. Entweder: Die Haushalte sortieren die Störstoffe aus und stellen die Biotonne nachsortiert zur nächsten Leerung bereit. Oder: Der Grundstückseigentümer bestellt schriftlich eine kostenpflichtige Sonderleerung als Restmüll.

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